Und immer wieder Schottland

Schottland….

Die Liebe zu diesem einzigartigen Land im Norden der britischen Insel begann bei mir bereits vor 20 Jahren. Seitdem lässt mich die Magie dieses Landes nicht mehr los. Was ist es genau, was mich so fasziniert? Es ist die Mischung aus rauer Natur und Traditionen gepaart mit Humor und Herzlichkeit. Das Wetter ist unberechenbar, an einem Tag erlebt man mitunter schon mal alle Jahreszeiten. Und während mich in Deutschland unbeständiges Wetter manchmal bis zur Weißglut treibt, stört es mich in Schottland nicht. es gehört einfach dazu, so wie Pipemusik (Dudelsackmuik), Kilts und Haggis.

Am schönsten ist es, wenn man das Land im Mietwagen – oder Wahlweise im eigenen Auto,je nach Anreiseart-, auf eigene Faust erkundet. Mir gibt das jedesmal wieder ein Gefühl der Freiheit, die man im Alltag doch sehr oft vergisst.

Und ich muss sagen, dass ich nirgend so entspannt Auto fahre wie in Schottland. Und umso weiter man in den Norden kommt, umso weniger Verkehr herrscht. Und selbst die vielen Single Track Roads ( eine einzelne Fahrspur mit Ausweichbuchten) können daran nichts ändern. Würde man mich fragen, was ich empfehlen würde, eine geführte Rundreise oder auf eigene Faust los fahren, würde ich immer zweiteres wählen. Und wenn man nicht gerade zur Hauptsaison unterwegs ist (da ist es wirklich sehr voll auf der Insel), findet man auch problemlos B&Bs oder Hostels entlang und abseits der Strecken. Man kann sich also einfach treiben lassen. Und wer wie ich lieber auf Nummer sicher geht, der kann natürlich auch alles vorab von Zuhause aus buchen.

Ich hoffe, ich konnte euch einen klitze kleinen Einblick geben, wie ich am liebsten Reise.

Liebe Grüße

Martina

8 Gedanken zu “Und immer wieder Schottland

  1. Ich ziehe eine selbstgeplante Reise ebenfalls einer geführten vor, zumal ich den Unterschied kenne. Mein erster Besuch in Schottland war im Jahr 1994 – mit einem Bus. Danach stand für mich fest: Einmal und nie wieder. Nur Gehetze, keine Zeit, um sich irgendetwas in Ruhe anzuschauen, und dann immer dieser Herdenzwang. Das war so gar nicht mein Ding. Ich kann nur jedem raten, Schottland auf eigene Faust zu erkunden, wenn ihr es euch nicht mit einem Mietwagen zutraut, dann greift auf die öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Klappt prima, wie mir eine Freundin versichert hat. 🙂

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    1. Ich war das erste Mal mit 15 (1997). Meine damals beste Freundin und ich sind mit der Fähre von Rotterdam nach Hull übergesetzt. Von dort mit dem Nationalexpress(Bus) bis nach Edinburgh zur Waverley (Bus-) Station, wo wir von meinen Verwandten abgeholt wurden. Das war ein großartiges Abenteuer.

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  2. Wir haben auch alles selbst organisiert. Eine Freundin hat zu der Zeit in Glasgow (Paisley) studiert. Wir waren nach Weihnachten, über Silvester dort. Haben uns von Edinburgh bis Ayr viel angesehen. Leider konnten wir nicht alles machen, weil vieles geschlossen hatte. Macht nix, irgendwann komme ich wieder und dann geht s auch ab in die Highlands. Obwohl auch die Low-Lands ihren Reiz haben 🙂 Liebe Grüße

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    1. Ich habe ja auch den Vorteil, dass ich Verwandtschaft in Fife habe. Das ist meist auch der Ausgangspunkt meiner Reisen.
      Und ich habe regelmäßig ( wenn möglich 1 mal jährlich) ein Treffen mit gleichgesinnten, deutschen Schottlandverrückten in Edinburgh. Die sind mittlerweile wie meine zweite Familie.

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