Herbststürme, 95 Thesen und ein paar Geister

Ein Sturm namens Herwert…..

Kalt ist es geworden in den letzten Tagen. Hatten wir noch Mitte Oktober unnatürlich warme Tage, hat der Herbst nun endgültig das Zepter übernommen. Viel Regen und heftige Winde bestimmten das Wetter der letzten Tage. Und sei dies nicht schon nervig genug, wurden am vergangenen Samstag die Uhren um eine  Stunde zurück gestellt. Ich will jetzt nicht behaupten, dass mir das physisch etwas ausmacht, aber es ist doch jedes  Jahr aufs neue schwierig, sich daran zu gewöhnen, dass es abends schon ab 17 Uhr dunkel wird. Aber so ist das nun mal, wobei ich persönlich nichts dagegen hätte, wenn sie die Zeitumstellung über kurz oder lang wieder abschaffen würden.

Halloween – was feiern wir da eigentlich?

Kannte man es früher nur aus Us-Amerikanischen Filmen, so schwappte das Halloween Fieber ab Mitte der 90er Jahre immer mehr zu uns nach Deutschland rüber. Aber wissen die Menschen eigentlich, was es mit Halloween genau auf sich hat? Das da mehr hinter steckt, als sich irgendwelche gruseligen Kostüme anzuziehen, Horror- und Splatterfilme reinzuziehen und die Kinder mit Beuteln von Haus zu Haus zu schicken, um nach Süßem oder Saurem zu verlangen?

Hierzu ein Auszug aus Wikipedia, der die Entstehung von Halloween meiner Meinung nach gut erklärt:

„Halloween (Aussprache: /hæləˈwiːn, hæloʊ̯ˈiːn/, deutsch auch: /ˈhɛloviːn/[1], von All Hallows’ Eve, der Abend vor Allerheiligen) benennt die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Die irischen Einwanderer in den USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und bauten sie aus.

Im Zuge der irischen Renaissance nach 1830 wurden in der frühen volkskundlichen Literatur eine Kontinuität der Halloweenbräuche seit der Keltenzeit und Bezüge zu heidnischen und keltischen Traditionen wie dem Samhainfest angenommen. Bis heute werden entsprechende Mutmaßungen des Religionsethnologen James Frazer zitiert.

Seit den 1990er Jahren verbreiten sich Halloween-Bräuche in US-amerikanischer Ausprägung auch im kontinentalen Europa. Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede. So vermischten sich insbesondere im deutschsprachigen Raum heimatliche Bräuche wie das Rübengeistern mit Halloween, genauso nahmen traditionelle Kürbisanbaugebiete wie die Steiermark[2] oder der Spreewald Halloween schnell auf.“

Quelle: http://www.wikipedia.de

Reformationstag

Dieser Feiertag wird normalerweise nur in den neuen Bundesländern frei gegeben. Aber wir befinden uns im Jahr 2017, weshalb dieser Tag einmalig in ganz Deutschland frei ist. Warum ist das so?

Im Oktober 1517 schlug der ehemalige katholische Mönch Martin Luther in Wittenberg seine 95 Thesen an die Kirchentür an und begründete damit die Reformation der Kirche, aus der die evangelische Kirche hervor ging. Und da sich dieser Tag dieses Jahr zum 500 Mal jährt, haben ausnahmsweise alle Bundesbürger frei. Na ja, fast alle.

Denn vergessen wir nicht, dass all diejenigen, die in Berufszweigen wie der Pflege, der Polizei oder Feuerwehr und in all den anderen Berufen arbeiten, die 24 Stunden 7 Tage die Woche gebraucht werden, ganz normal Dienst schieben müssen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle. Ich weiß selber aus meiner Vergangenheit wie das ist und finde, dass man das nicht als selbstverständlich ansehen sollte.

Wer dann noch das Glück hat, in einem Beruf zu arbeiten, bei dem nicht permanente Präsens erforderlich ist und dazu noch im „richtigen“ Bundesland wohnt, hat dieses Jahr sogar das Glück, gleich zwei Feiertage hintereinander frei zu haben, weil am Mittwoch Allerheiligen ist. Hier bei uns in NRW ist da so.

Allerheiligen ist ein katholischer Feiertag (in Deutschland), an dem wir ganz grob erklärt unseren Toten Gedenken, den Bekannten sowie Unbekannten Gleichermaßen.

Dazu eine kleine Anekdote: Ich musste vor Jahren einmal an Allerheiligen im Erzbistum Paderborn zu einer Fortbildung. Dabei sind die dort doch angeblich katholischer als der Papst. 😉

Was mir bleibt, ist all meinen Lesern ein paar geruhsame Tage zu wünschen, was auch immer ihr jetzt genau feiert. 🙂

Liebe Grüße

Martina

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